Bürgermeister Carsten Ullrich

Pressemitteilung vom 08.09.2010

Sanierung der Turnhalle Jossa mit viel Eigenleistung abgeschlossen

(Sinntal) Die Turnhalle in Jossa hat im Rahmen der Baumaßnahmen aus dem Konjunkturprogramm ein neues Dach bekommen. Da hierfür ein Gerüst benötigt wurde, hatte die Arbeitsgemeinschaft der Jossaer Vereine dem Bürgermeister Carsten Ullrich angeboten, die Außenfassade in Eigenleistung ebenfalls neu zu streichen. Dieses Angebot nahm der Rathauschef gerne an, da hierdurch für den fälligen Anstrich von der Gemeinde Sinntal lediglich die Materialkosten zu übernehmen waren. Rechtzeitig vor der Kirmes in Jossa wurde der Fassadenanstrich nun fertiggestellt. Tür- und Fensterrahmen wurden ebenso gestrichen sowie das Vordach am Halleneingang gründlich gesäubert. Bürgermeister Carsten Ullrich, Arge-Vorsitzender und Ortsvorsteher Günter Walther sowie Arge-Kassierer Willi Zeller dankten den Helfern anlässlich eines kleinen Umtrunks mit Imbiss. Ein besonderer Dank ging an die Malermeister Ulrich und Reiner Röder vom Malergeschäft Zeller, die nicht nur das Gerüst kostenlos stellte, sondern sich auch unentgeltlich an den Arbeiten beteiligte.

Unser Bild 1 zeigt: Arge-Vorsitzender und Ortsvorsteher Günter Walther (ganz links), Arge-Kassierer Willi Zeller (ganz rechts) und Bürgermeister Carsten Ullrich (3. v.r.) mit Malermeister Ulrich Röder (4. v.r.) sowie den fleißigen Eigenleistern vor dem Turnhallen-Eingang.


Bild 2: Die Turnhalle Jossa im eingerüsteten Zustand während der Sanierungszeit



Grundsteinlegung für das Pflegezentrum in Sterbfritz

Sinntal. – Die Grundsteinlegung für das Gesundheits- und Pflegezentrum Sinntal findet am Freitag, den 10. September, um 12 Uhr am Michaelspfad in Sterbfritz statt. Die Gemeinde Sinntal und die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises als Bauherr und Betreiber der Einrichtung laden hierzu alle Bürger herzlich ein. „Auch wenn man bei der Grundsteinlegung noch nichts von der künftigen Bausubstanz erkennen kann, so sollten sich doch alle interessierten Bürger vor Ort zum aktuellen Stand des Projektes informieren“, so Bürgermeister Carsten Ullrich. Im Anschluss an die Grundsteinlegung organisiert der Verein „Mittelpunkt Generation Mensch e.V.“ einen Imbiss. Die Erlöse aus dem Verkauf sollen für die Arbeit der neuen Einrichtung zur Verfügung gestellt werden. Weiterhin können bis zum 12. September Vorschläge für den Namenswettbewerb schriftlich im Rathaus oder im Rahmen der Grundsteinlegung abgegeben werden.



MEINE KUH GRAST IM SPESSART! – Ku(h)nstwerke grasen nun in Mottgers

(Sinntal) MEINE KUH GRAST IM SPESSART! Unter diesem Motto hatte der Verband SPESSARTregional e.V. in Zusammenarbeit mit dem Kreisbauernverband Main-Kinzig e.V. Kinder und Jugendliche aus der Spessartegion zu einem Malwettbewerb aufgerufen.
Der offizielle Auftakt fand am 8. Mai 2010 im Tierschauzelt der Messe Wächtersbach statt. Am Messestand von SPESSARTregional bemalten zunächst Landrat Erich Pipa und Kreisbeigeordneter Dr. André Kavai lebensgroße Spessartkühe aus Papier, bevor anschließend zahlreiche Kinder ihren Ideen freien Lauf ließen..
Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt: Ob gestreiftes oder geblümtes Fell, Kühe mit bunten Hörnern oder als ein Abbild der Landschaft – alles war möglich, nur eines sollten die Kühe nicht sein: langweilig! Die Ideen der Kinder waren entsprechend vielseitig und auch zahlreich. Aus 437 originellen Beiträgen hatte die Jury die Wahl der zwölf schönsten Spessartkühe zu treffen. Unter den ausgewählten Künstlern befindet sich auch der sechsjährige Lukas Albinger aus Sinntal.

Am Samstag, den 19. Juni 2010, übertrugen die zwölf jungen Künstlerinnen und Künstler im Dorfgemeinschaftshaus in Burgjoss ihre Entwürfe auf Kuhmodelle aus Holz: sechs lebensgroße und sechs in Kälbchengröße. . Fachlich angeleitet wurden sie dabei von der Künstlerin Ulrike Kuborn aus Poppenhausen und tatkräftig unterstützt von Familienmitgliedern, Freunden sowie vom Regionalmanagement SPESSARTregional.

Seit Mitte Juli 2010 „weiden“ die zwölf bunten Spessartkühe nun in der Region. Dabei wechseln sie – wie im richtigen Leben auch – immer wieder die Plätze. Die sechs großen wetterfesten Kühe „grasen“ vornehmlich im Freien auf Wiesen, in Parks oder auf öffentlichen Plätzen, die kleinen Kühe in öffentlichen Gebäuden, Einrichtungen oder Geschäften. So sollen sie in der gesamten Region eine möglichst hohe Öffentlichkeit erzielen.

Nun war wieder Weideumtrieb und zwei große Kühe sind in Sinntal-Mottgers vor der Grundschule auf der Brückenwiese sowie drei kleine Kühe im Sinntaler Rathaus in Sterbfritz zu sehen.Gleichzeitig stehen alle zwölf Ku(h)nstwerke in einer Galerie auf www.spessartregional.de. Hier können alle Interessierten sich an der öffentlichen Wahl der schönsten Kühe beteiligen.

Am 29. Oktober 2010 findet der „Weideabtrieb“ statt: Mit dem Kreisbauernverband Main-Kinzig e.V veranstaltet SPESSARTregional e.V. in der Spessarttherme Bad Soden-Salmünster ein Abschlussfest. Dabei werden die Preisträger ausgezeichnet , die zwölf Kühe sowie alle Wettbewerbsbeiträge in Form einer „Kuhnissage“ ausgestellt und die zwölf Ku(h)nstwerke in pflegende Hände übergeben. Die Ausstellung selbst ist auch am Wochenende zu sehen.
Mit dem Malwettbewerb will SPESSARTregional e.V. ein stärkeres öffentliches Bewusstsein für das Zusammenspiel von Weidenutzung und Landschaftsbild schaffen. Denn weidende Kühe im Spessart sind nicht mehr selbstverständlich, da immer mehr landwirtschaftliche Betriebe aus wirtschaftlichen Gründen aufgeben – mit entsprechenden Auswirkungen auf die artenreiche Kulturlandschaft des Spessarts. Und diese zu erhalten, ist eines der erklärten Ziele von SPESSARTregional. Ein weiteres Anliegen ist es, Kinder und Jugendliche anzuregen, sich mit ihrer Heimatregion Spessart auseinanderzusetzen und damit die regionale Identität zu stärken.
Unser Bild zeigt: Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich mit dem ARGE-Vorsitzenden Hans Gibietz aus Mottgers (beide Bildmitte) zusammen mit zahlreichen interessierten großen und kleinen Gästen vor der Grundschule Mottgers nach dem Weideumtrieb auf die Brückenwiese




Pressemitteilung vom 08.09.2010

Kindergartengebühren in Sinntal werden nicht erhöht

(Sinntal) In der letzten Sitzung der Gemeindevertretung brachte Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich eine Beschlussvorlage des Gemeindevorstands ein, wonach entgegen den Ausführungen des Haushaltssicherungskonzepts auf eine moderate Erhöhung der Kindergartenbenutzungsgebühren verzichtet wird. Diese Vorlage war bereits im Vorfeld der Sitzung mit dem Ältestenrat der Gemeindevertretung abgestimmt worden und während der Sitzung der Gemeindevertretung einstimmig von den vier Fraktionen SPD, CDU, BWG und FDP beschlossen. Stellvertretend für alle Fraktionen verlas der Vorsitzende der Gemeindevertretung Ernst Heinbuch eine gemeinsame interfraktionelle Erklärung.

Bei der Einbringung der Beschlussvorlage begründete Bürgermeister Ullrich warum eine Erhöhung der Gebühren das falsche Signal zur falschen Zeit wäre. Die Gemeinde Sinntal ist eine typische Flächengemeinde im ländlichen Raum mit erheblichen Schwierigkeiten bei der Infrastruktur, bei der die demographische Entwicklung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten dramatische Auswirkungen haben werde. Seit dem Jahr 2000 ist die Bevölkerung in Sinntal bereits um acht Prozent geschrumpft. Bis zum Jahr 2030 wird ein Bevölkerungsrückgang von bis zu dreißig Prozent prognostiziert. Insbesondere die Altersgruppe zwischen 16 und 30 Jahren kehrt Sinntal den Rücken und damit die zukünftigen Eltern und jungen Familien. Genau für diese Altersgruppe gelte es Anreize und Entlastungen zu schaffen.
Als weiteren Grund führte der Rathauschef an, dass das Bundesland Hessen als sog. Geberland erhebliche finanzielle Mittel im Rahmen des Länderfinanzausgleiches zu leisten habe, was die Kommunen durch die Reduzierung des Kommunalen-Finanzausgleichs (KFA) um 400 Mio Euro sehr deutlich zu spüren bekämen. Während Hessen damit unter anderem in einigen Nehmerländern die Gebührenbefreiung in den Kindergärten subventioniere, müssten die hessischen Kommunen, wie die Gemeinde Sinntal, wegen der ausbleibenden Finanzmittel aus dem KFA sowie der dramatischen Steuerausfälle die Kindergartenbenutzungsgebühren erhöhen. Bürgermeister Carsten Ullrich dankte allen Fraktionen für die offene Diskussion und die Bereitschaft über alle Parteigrenzen hinaus diese Entscheidung mitzutragen.
Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Ernst Heinbuch, ergänzte in der interfraktionellen Erklärung, dass die Fraktionen in der Sinntaler Gemeindevertretung mit diesem Beschluss ein Zeichen setzen wollten ohne parteipolitischen Schlagabtausch. Alle Fraktionen seien sich darin einig, dass das Land Hessen in seinen Bemühungen unterstützt werden muss, gegen die aktuelle Verteilung des Länderfinanzausgleichs rechtlich vorzugehen. Es könne nicht sein, dass Hessen als eines der finanzstärksten Bundesländer nach dem Länderfinanzausgleich zu den finanzschwächsten gehört und die Kommunen bzw. die jungen Familien dadurch stärker belastet werden.


Bürgermeister Carsten Ullrich spendet 500 Euro für Kindergärten anstelle von Werbegeschenken

(Sinntal) Bürgermeister Carsten Ullrich hat im Zuge des Wahlkampfes zur Bürgermeisterwahl in Sinntal am 19. September anstelle von Werbegeschenken 500 Euro an die Sinntaler Kindergärten gespendet. „Statt diesen Betrag in nur kurzfristig wirkende Streuartikel zu vergeuden, soll es in der frühkindlichen Bildung in unserer Gemeinde nachhaltig seine Wirkung entfalten können.“, erläutert Carsten Ullrich seine Entscheidung. Der Spendenbetrag soll in eine Anschaffung fließen, von der die Kinder in allen fünf Sinntaler Kindergärten gleichermaßen profitieren.

Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Bürgermeister Carsten Ullrich mit Kindergartenleiterinnen Gabi Dillenburger („Rappelkiste“, Sterbfritz), Ute Schäfer („Sonnenschein“, Altengronau), Barbara Strott (Weichersbach), Gisela Zeller („Kleine Riesen“, Züntersbach), Leiter der Sozialverwaltung Günther Kohlhepp, Karola Martin („Zwergenburg“, Schwarzenfels), Sachgebietsleiter Uwe Ziegler




Pressemitteilung vom 14.09.2010

Grundstein für das Sinntaler Gesundheits- und Pflegezentrum ist gelegt

(Sinntal) Als ein Pilotprojekt im Land Hessen gilt das Gesundheits- und Pflegezentrum Sinntal, welches zur Zeit in Sterbfritz errichtet wird. Nach langer Planungsphase wurde nun der Grundstein für dieses wichtige Vorhaben gelegt. Ende 2011 sollen die ersten Bewohner am Sterbfritzer Michaelspfad einziehen können. Den symbolischen Akt unter der Devise „ran an die Kelle“ nahmen Bürgermeister Carsten Ullrich, der Erste Kreisbeigeordnete Günter Frenz sowie der Kreisbeigeordnete und gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gGmbH Dr. André Kavai vor.
Bedingt durch einige notwendig gewordenen Umplanungen im Zuge des Förderantrags beim Land Hessen ist „mittlerweile buchstäblich Gras über den Spatenstich vom März gewachsen.“, flachste Sinntals Bürgermeister Carsten Ullrich. Seit dem 23. August ist nun die Baufirma auf der Baustelle und hat mit den Arbeiten begonnen. Der Rathauschef bezeichnete das mit 5,5 Million bezifferte Bauvorhaben als eine nachhaltige wichtige Investition in die soziale Infrastruktur der Gemeinde Sinntal. Insgesamt sind 60 Pflegeplätze vorgesehen. Davon 14 Einzelzimmer für Menschen mit Demenz, zwei Hausgemeinschaften mit je zehn Wohneinheiten sowie zwei Wohngemeinschaften mit je 13 Zimmern. Hinzukommen die hausärztliche Gemeinschaftspraxis, die aus dem Sterbfritzer Ärztehaus in das Objekt einziehen wird, sowie die Gemeindepflegestation für den Bereich der ambulanten Pflege. Eine Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes und der Förderverein Mittelpunkt Generation Mensch e.V. gehören ebenso zu den Nutzern des Gebäudes. Am zentralen Info-Schalter im Eingangsbereich erhalten Interessierte und Ratsuchende umfassende Informationen und Kontaktdaten für alle Themenfelder rund um Pflege, seniorengerechtes Wohnen und weitere Themen. Eine öffentliche Cafeteria, ein ökumenischer Andachtsraum sowie ein sowohl für Kinder als auch für Senioren geeigneter Spiel- und Bewegungsraum runden das Gesamtbild des Gesundheits- und Pflegezentrums ab.
„Für uns als Gemeinde war es das wichtigste Kriterium bei der Suche eines Betreibers, dass wir konzeptionell und inhaltlich unsere Vorstellungen einbringen können.“, betonte Bürgermeister Ullrich.
Träger der Einrichtung ist die Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises gGmbH. Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisbeigeordneter Dr. André Kavai führte aus: „Unser Ziel ist es, Ende 2011 das Haus mit Leben zu füllen.“ Nach bis zum vergangenen Sonntag lief der Namensfindungswettbewerb, zu dem die Alten- und Pflegezentren gemeinsam mit der Gemeinde Sinntal aufgerufen hatten.

Unsere Bilder zeigen den ersten Kreisbeigeordneten Günter Frenz, Bürgermeister Carsten Ullrich sowie den Kreisbeigeordneten und Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. André Kavai bei der Grundsteinlegung.






Gemeinsam mit den Bürgern und Carsten Ullrich

(Altengronau) Carsten Ullrich ist bürgernah und sympathisch, und wir wollen ihn noch viele Jahre als Bürgermeister haben."
So fasste das Vorstandsmitglied der SPD Sinntal, Karsten Hahn, bei der Wahlversammlung in der Gastwirtschaft "Zur Krone" in Altengronau zusammen. Zuvor hatte der Amtsinhaber in einem detaillierten Statement über seine Arbeit in den letzten sechs Jahren berichtet. Drei Perioden hatte er bei seiner ersten Kandidatur vorgesehen, um Projekte nicht nur zu planen, sondern auch abarbeiten zu können. Die Familien- und Sozialpolitik gehöre zu den größten Problemen einer ländlichen Gemeinde wie Sinntal. Gemeinsam mit den Bürgern, die Philosophie und der Wahlslogan Ullrichs, möchte er sich als Top-Themen in den kommenden sechs Jahren um die finanzielle Ausstattung Sinntals kümmern, der demographischen Entwicklung trotzen und für den Erhalt der Infrastruktur sorgen. Während die Finanzen seitens der Kommune kaum beeinflußbar seien, trat Ullrich für eine nachhaltige Zukunftspolitik in der "Schrumpfregion" ein. Damit Sinntal weiter lebenswert bleibt, sprach Ullrich über einen schlüssigeren Nahverkehr, die Siedlungspolitik, den Fremdenverkehr und auch die DSL-Breitbandversorgung. Ullrich dankte seinem Kontrahenten für einen fairen Wahlkampf auf Sachebene. Zu seinem in Medien verkündeten Wahlprogramm nahm Ullrich Stellung und widersprach unrealistischen Aussagen. In einer längeren Diskussion waren in Altengronau natürlich die Beitragsbescheide ein Thema, die mit der IdBiS auf einem sachlichen Niveau und mittlerweile emotionslos behandelt werden, Kindergartenöffnungszeiten und die unschönen Gebäuden auf dem ehemaligen Gerhäuser-Gelände.

Foto:
Carsten Ullrich stellte bei der Abschlussveranstaltung zur Bürgermeisterdirektwahl in der Gaststätte "Zur Krone" in Altengronau seine Kompetenz für weitere sechs Jahre unter Beweis.